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Sechs Menschen erzählen von der Zweiklassenmedizin.

   

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Weil private Krankenkassen deinem Arzt mehr Geld bezahlen.

   

Hier kannst du mehr erfahren

Die gesetzliche Krankenversicherung ist verpflichtend für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die weniger als 4.350 Euro im Monat verdienen.

Wer mehr verdient, kann sich freiwillig gesetzlich versichern – doch das tun die wenigsten.

Gesetzlich versicherte haben ein Durchschnittseinkommen von 21.400 Euro im Jahr.

Die private Krankenversicherung wird meist von Unternehmen betrieben. Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung gilt hier das Privatrecht.

Die Beiträge der Versicherten errechnen sich nach Alter und Gesundheitszustand und den gewünschten Leistungen.

Privat versicherte haben ein Durchschnittseinkommen von 46.900 Euro im Jahr.

Private Krankenkassen können sich aussuchen, welche Versicherten sie aufnehmen.

Welche Folgen das hat, kannst du selbst ausprobieren, wenn du nach unten klickst.

   

Spiele hier
ein kleines Quiz!

Stell dir vor, du wärst Manager einer privaten Krankenversicherung. Wem würdest du eine Versicherung anbieten?

Älteren Menschen

Falsch! Je älter ein Mensch ist, desto höher ist sein Risiko, schwer zu erkranken und häufiger auf ärztliche Hilfe angewiesen zu sein – für dich ein schlechtes Geschäft!

Chronisch kranken Menschen

Falsch! Chronische Erkrankungen, etwa Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen, können deine Versicherung viel Geld kosten. Dieses Risiko kannst du durch besonders teuere Tarife ausgleichen, oder den Versicherungsvertrag gleich ganz ausschlagen.

Jungen und gesunden Menschen

Richtig! Wer jung ist, keine Vorerkrankungen hat und über ein gesichertes Einkommen verfügt, zahlt lange Zeit Versicherungsprämien ein, ohne auf ärztliche Leistungen angewiesen zu sein.

Seit Jahren sinkt der Anteil beitragspflichtiger Einkommen, während andere Einkommen (z.B. aus Geldgeschäften) steigen.

Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung ist aber auf genau diese Einkommen beschränkt.

Schon ab 2015 werden deshalb Milliarden fehlen.

   

Für Versicherte wird es teurer.

Obwohl der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt nahezu konstant blieb, sind die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung seit 1990 stark gestiegen.

Experten der Uni Köln rechnen damit, dass bis 2025 die Ausgaben zwei Prozent über den Einnahmen liegen werden. Dem System droht der Kollaps.

Seit 2005 sollen Mehrkosten von den Versicherten durch Zusatzbeiträge bezahlt werden.

Das sind feste Beträge, die für alle gleich sind – egal wie hoch das Einkommen ist.

   

Wie teuer wird es?

Gesundheitsökonomen erwarten schon für 2015 einen zusätzlichen Beitrag von über 20 Euro pro Monat. Bis 2020 könnte dieser auf über 50 Euro steigen.

  • das grundsätzliche Problem wird so nicht gelöst
  • eine Verkäuferin zahlt genau so viel wie ihr Chef
  • der Zusatzbeitrag wird nur noch von Angestellten bezahlt, die Arbeitgeber tragen nichts bei

Wir wollen, dass die Krankenversicherung gerecht wird und bezahlbar bleibt.

Es soll ein Ende damit haben, dass die einen doppelt so lange warten müssen wie die anderen.

Das erreichen wir, indem wir alle in die Bürgerversicherung einbeziehen ohne den Wettbewerb zu beenden.

Wir wollen, dass die Krankenversicherung bezahlbar bleibt, indem wir andere Einkommen – zum Beispiel aus Geldgeschäften – mit einbeziehen.

Am Ende werden wir ein gerechteres und bezahlbares System haben.

  • gut verdienende Angestellte
  • Selbstständige
  • Beamte
  • auch Einkommen aus Geldgeschäften und Vermögen werden zur Berechnung herangezogen
  • Gutverdiende werden an der Finanzierung beteiligt
  • für alle Patienten bekommen Ärzte das gleiche Geld
  • keine Bevorzugung von Privatpatienten mehr

 Die grüne Bürgerversicherung sorgt für mehr Solidarität. Und sie macht das Gesundheitssystem stabiler, weil sie seine Finanzen wieder auf eine solide Basis stellt.

   

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