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In Deutschland ist ein guter Kita-Platz immer noch ein Glücksfall. Seit dem 1. August können Eltern zwar einen Platz einklagen – in dringenden Fällen nützt ihnen das nur wenig.

   

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Seehofers Familienpolitik ist gescheitert.

Hektische Investitionen im Wahljahr kommen zu spät.

  • vor allem in Großstädten und Ballungszentren
  • Kinder unter 3 Jahren haben zwar einen Rechtsanspruch...
  • ...aber auf was für einen Platz?

Anbauten oder Neubau kosten Zeit und Geld. Manche Kommunen müssen nun kreative Wege gehen.

Kinder werden in eigens angemieteten Wohnungen von Tagesmüttern betreut. Andernorts werden Ausweichcontainer aufgebaut.

„Kita-Sharing“ – zwei Kinder teilen sich an bestimmten Wochentagen einen Platz.

Allein in Berlin fehlen 5.000 qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher.

Im Rest des Landes ist die Situation ähnlich.

Aber eine hochwertige Ausbildung dauert Jahre.

Für unter Dreijährige empfohlen: eine Erzieherin für höchstens drei Kinder.

So viel verdient eine Erzieherin im ersten Berufsjahr in Berlin. Da bleiben ca. 1.300 Euro zum Leben.

Weil sie oft nur Teilzeitstellen bekommen, brauchen manche noch einen Zweitjob, um über die Runden zu kommen.

Seit 1. August 2012 erhalten Eltern, die ihre Kinder nicht in eine Kita geben, monatlich 100 Euro.

Die Gemeinschaft zahlt also dafür, dass Frauen nicht am Berufsleben teilnehmen können.

   

Klingt absurd? Ist es auch.

„Bekommen Eltern Geld dafür, dass sie mit ihren Kindern nicht ins Museum gehen?“

„Bekommen Menschen Geld dafür, dass sie keine Uni besuchen?“

Das Betreuungsgeld wird aus Steuerngeldern finanziert.

93,5 Millionen Euro 1,2 Milliarden Euro 4 Milliarden Euro

Zum Beispiel so: 33.332 weitere Kita-Plätze schaffen.

Oder so: Alle Kita-Gruppen um ein Kind verkleinern und so für bessere Betreuung sorgen.

Oder auch so: 100.000 Ganztagsplätze in Kitas schaffen.

  • das Betreuungsgeld abschaffen und den Kita-Ausbau vorantreiben
  • ein Sofortprogramm für Kommunen auflegen, die den Bedarf trotz Engagement nicht decken können
  • eine Qualitätsoffensive und bundesweite Standards
  • einen bundesweit gültigen Personalschlüssel
  • dafür jährlich eine Milliarde aus dem Bundeshalt
  • bessere Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher
  • eine angemessene Bezahlung für die geleistete Arbeit

Wir GRÜNE wollen für alle Kinder die Chance, ihre Potentiale und Interessen zu entfalten. Für ihre Eltern schaffen wir die Voraussetzung für eine wirkliche Vereinbarkeit von Beruf und Eltern.

 

   

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